Klavier mit Acrylfront für modernes Interieur

Carsten aus Berlin erhielt einen Anruf von seiner weinenden Frau: Es stand ein Klavier an der Müllhalde, das gerettet werden musste. Nach einer harten Arbeit, um das schwarze Keyboard in seinen Van zu wuchten, beschloss er, etwas Besonderes daraus zu machen. Er ersetzte die schwarze Holzfront durch eine transparente Acrylplattentechnologie, damit man das Innere des Klaviers sehen kann. So machte er aus einem Wegwerfklavier ein einzigartiges Möbelstück mit einem modernen Touch.

Das Projekt

Carsten hat die Front seines geretteten Klaviers komplett durch eine spezielle Acrylplattentechnologie ersetzt. Die ursprüngliche Front war aus 2 Zentimeter dickem Sperrholz, schwarz lackiert. Er fertigte eine neue Front aus zwei Acrylplatten, die er mit Abstandshaltern miteinander verklebte: Die äußere Platte war grau getönt, die innere klar. Durch diese Konstruktion sieht man nun das Innere des Klaviers, was einen wunderschönen Effekt erzielt. Er möchte noch dezente LED-Beleuchtung hinzufügen, damit das Keyboard gut bespielbar bleibt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

schritte

  1. Messen

    Miss die Vorderseite deines Klaviers genau aus und bestelle zwei Acrylplatten: eine getönte für außen und eine klare für innen. Vergiss die Abstandhalter für den Zwischenraum nicht.

  2. Entfernen

    Schraube die originale Vorderseite vorsichtig von deinem Klavier ab. Achte darauf, das Keyboard selbst nicht zu beschädigen.

  3. Verkleben

    Platziere die Abstandhalter zwischen den beiden Acrylplatten und klebe alles sorgfältig zusammen. Arbeite ruhig und achte darauf, dass die Klebstoffreste nicht auslaufen.

  4. Montieren

    Montiere deine neue Acrylplatten an der Stelle, wo vorher die Holzfront saß. Prüfe, ob alles gut passt.

  5. Installieren

    Installiere dezente LED-Streifen oben und unten, damit dein Klavier gut bespielbar bleibt und gleichzeitig schön beleuchtet wird.

Carstens Tipps

„Achte auf tropfenden Klebstoff. Früher habe ich Sekundenkleber verwendet, und das ging besser. Am besten machst du zuerst ein Probestück und schaust, ob du mit dem Ergebnis zufrieden bist.