‘What’s in a name? That which we call a rose by any other name would smell as sweet.’
Diese Worte von Shakespeare gelten auch für das Material Polyethylenterephthalat, denn wie man es auch nennt, es bleibt stets der gleiche Kunststoff. Polyethylenterephthalat ist bekannt unter verschiedenen Handelsnamen, wie Perspex, Plexiglas und Altuglas. Auch die Abkürzung PMMA wird häufig verwendet, aber meistens wird es im Handel einfach Acrylat bzw. Acryl genannt. In diesem Blog erzählen wir Ihnen mehr über diesen Kunststoff.
Acryl ist ein sogenannter thermoplastischer Kunststoff. Dies beinhaltet, dass Acryl bei Erwärmung weich wird. Dadurch kann Acryl in die unterschiedlichsten Formen modelliert werden. Acryl wird oft als Ersatz für Glas eingesetzt, weil es viele Vorteile gegenüber Glas bietet. An erster Stelle weist Acryl ein erheblich niedrigeres Gewicht auf, nämlich die Hälfte des Gewichts von Glas. Außerdem ist Acryl überaus schlagfest, wohlgemerkt 30 Mal schlagfester als Glas. Sollte Acryl brechen, dann zersplittert es nicht, wie es bei Glas der Fall ist, sondern es entsteht nur ein einziger Bruch. Der dritte Vorteil von Acryl ist, dass mehr Licht hindurch scheint als bei Glas. Polymethylmethacrylat hat eine Lichtdurchlässigkeit von 90 Prozent. Tatsächlich lässt dieser Kunststoff bei größeren Plattendicken eindeutig mehr Licht hindurch als dies bei Glas mit derselben Dicke der Fall ist.

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Polyethylenterephthalat – Schon fast 100 Jahre alt

In den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts kam die Produktion richtig in Gang. Im Jahr 1936 wurde Polyethylenterephthalat zum ersten Mal von der amerikanischen Firma ‘Rohm and Haas‘ auf den Markt gebracht. Die Basismaterialien von Polymethylmethacrylat sind Schwefelsäure, Wasserstoffzyanid, Methanol und Aceton. Es sind Stück für Stück nicht die gefahrlosesten Stoffe, aber das Endprodukt ist völlig unschädlich. Polyethylenterephthalat ist zwar brennbar, aber wenn es brennt, bilden sich überhaupt keine gefährlichen Stoffe. Die Restprodukte sind Kohlenstoffdioxid und Wasser. Polymethylmethacrylat hat auch ein paar Nachteile. Einen davon haben wir bereits genannt: Das Material verformt sich unter Einfluss von hohen Temperaturen. Es ist demnach nicht hitzebeständig und kann deshalb nicht für Sicherheitsanwendungen eingesetzt werden, wie z.B. Verglasung in Fahrzeugen für Personenbeförderung. Acryl wird wegen seines niedrigen Gewichts, seiner Stärke und des relativ niedrigen Preises häufig eingesetzt für die Verglasung von größeren Oberflächen, wie z.B. Wind- und Lärm – Schutzwände. Wegen seiner Stärke wird Acryl oft für sehr große Aquarien und Bassins in Zoos verwendet. Würde man hierfür gewöhnliches Glas verwenden, dann bräuchte es eine Glasdicke von manchmal bis zu 30 cm. Dabei wäre die Lichtdurchlässigkeit zu gering, und außerdem wäre die Verglasung viel zu schwer.

Geben Sie Acht beim Kauf

Im Handel sind zwei Sorten von Polyethylenterephthalat erhältlich: gegossenes (GS) und extrudiertes (XT). Die gegossene Variante wird nach dem Produktionsprozess zu einer flachen Platte ausgegossen. Die extrudierten Sorten werden nach dem Ausgießen zu dünneren Platten gewalzt. Bei der Verringerung der Dicke durch das Walzen nimmt gleichzeitig die Plattenoberfläche zu. Auf diese Weise kann man einfacher eine größere Platte machen. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Spannungen im Plattenmaterial zunehmen. Während der Bearbeitung kann eine extrudierte Platte dann leicht reißen oder brechen. Das sogenannte ‘Budget Plexiglas‘ ist auch nicht immer UV – beständig. Dies gilt es zu beachten, wenn das Material als Verglasung eingesetzt wird.